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natürlich nicht ohne herzlichen Dank für die schnelle und ausgewogene Antwort!
Liebe Danielle,
sorry, dass es ein paar Tage gedauert hat bist ich Dir auf Deinen offenen Brief antworte.
Du stellst mir ein wichtige Frage: Wie Du mit dem Ablauf der Veranstaltung vom 5. März umgehen sollst und wenn ich es richtig verstanden habe, mit Schwierigkeiten die Dir in den letzten Wochen und vielleicht sogar Monaten begegnet sind.
Du schreibst auch, dass es nicht nur um Deine Person geht, sondern auch um weitere AkteurInnen. An der Stelle bin ich der Meinung muss mann/frau über Schwierigkeiten reden, also schweigen nützt nichts. Somit habe ich einen Teil Deiner Frage beantwortet.
Nun stellt sich natürlich die Frage: Welche Form findet man zu einer Debatte, die sich mit, sagen wir mal, innerparteilicher Demokratie und vielleicht auch mit persönlichen Unvereinbarkeiten beschäftigt?
Eine Möglichkeit wäre die Ombudsfrau, Angela Schneider, anzurufen. Sie ist unabhängig und hat gute Erfahrungen was solche Auseinandersetzungen innerhalb der LINKEN betrifft und die Debatte findet zwischen denen statt, die es betrifft.
Klar kann man auch eine Debatte in aller Öffentlichkeit führen, so wie Du es begonnen hast, die gewährleistet die größte Transparenz, jedoch sind meine persönlichen Erfahrungen sie tragen ehr zu einer Verhärtung der jeweiligen Positionen bei, weil mann/frau muss sich öffentlich „rechtfertigen“.
Eine weitere Möglichkeit wäre, ihr ladet jemanden aus dem Landesvorstand als ModeratorIn ein und wir reden miteinander.
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die Ergebnisse öffentlich gemacht werden.
Also ich empfehle Dir persönlich nicht zu schweigen, jedoch auch nicht abzutreten, na ja und alle lieb musst Du auch nicht haben, dies ist ein viel zu großer Anspruch.
Nun habe ich ja gelesen, dass Du mit „Hinterzimmer“ Gesprächen keine gute Erfahrungen gemacht hast, dafür habe ich auch nicht geworben -;)
Freundliche Grüße
Rico aus Dresden
PS: Habe kein Problem damit, dass Du meine Antwort veröffentlichst.
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